Archäologie in Georgien

Ausgrabungen bringen georgische Geschichte an den Tag

Wer über Archäologie in Georgien schreibt, der kommt an einer Fundstätte nicht vorbei: Dmanissi. Die Siedlung liegt auf einem Höhenrücken im Südosten von Georgien. Dort wurden in den 1990er Jahren Schädel von Frühmenschen gefunden, die dafür sorgten, dass die Menschheitsgeschichte umgeschrieben werden musste. Lesen Sie mehr zu den Grabungen in Dmanissi und den bislang fünf gefundenen menschlichen Schädeln. 

Neben der bekannten Grabung gibt es jedoch noch eine Reihe weiterer Projekte von Archäologen in Georgien. Die für die Öffentlichkeit am besten erschlossene Fundstätte ist Wani. Dort zeigt ein eigenes Museum die archäologischen Spuren der griechischen Besiedlung mehrere Jahrhunderte vor Christi Geburt. 

Archäologische Grabungen in Dmanissi

In Dmanissi gefundender Schädel des Homo Erectus in einer Ausstellung des Nationalen Museums in Tbilissi - Georgische Archäologie - Ausgrabungen in Georgien: Frühgeschichte und Geschichte in Georgien, Steinzeit, Schädel, Unterkiefer

Die ersten Funde menschlicher Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Georgiens reichen weit in die Geschichte zurück. War man früher der Überzeugung, dass die Wiege der Menschheit in Afrika stünde, so wurde diese These durch Funde in Georgien in Frage gestellt.

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Zeittafel der Ausgrabungen in Dmanissi

Georgische Archäologie - Ausgrabungen in Georgien: Der Homo Erectus aus Dmanissi ist rund 1,8 Mio Jahre alt - Frühgeschichte und Geschichte in Georgien, Mittelalter, Schädel, Unterkiefer

In der Siedlung Dmanissi wird bereits seit Jahrzehnten gegraben. Der Höhenrücken weist eine Siedlungskontinuität von der Zeit Christi Geburt bis ins Mittelalter auf. Bei Grabungen zu diesen wenige Jahrhunderte alten Relikten stießen Archäologen dann auf erheblich ältere Spuren. 

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Folgen der archäologischen Funde in Georgien

In Dmanissi gefundender Schädel des Homo Erectus eines alten Mannes ohne Zähne in einer Ausstellung des Nationalen Museums in Tbilissi - Georgische Archäologie - Ausgrabungen in Georgien: Frühgeschichte und Geschichte in Georgien

Auf dem Plateau einer mittelalterlichen Siedlung in Dmanissi ca. 85 k südwestlich von Tbilissi wurden seit 1991 die Schädel von fünf Menschen der Spezies Homo Erectus gefunden. Dies sind die ältesten Funde von Frühmenschen außerhalb von Afrika. Die Menschheitsgeschichte musste nach diesen Funden umgeschrieben werden. Hier sind die Fakten, die sich nach den archäologischen Funden in Georgien geändert haben.

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Wani - griechische Siedlung in Kolchis

Wani: griechische Siedlung in der Kolchis - Archäologie in Georgien, georgische Geschichte, Ausgrabungen, Gräber, Funde, Schmuck, Gold

Wani ist eine Kleinstadt in Westgeorgien rund 60 km von der Küste des Schwarzen Meeres entfernt. Dort siedelten bereits vor 3.000 Jahren Menschen. Grabfunde aus Gold zeigen die Bedeutung der Stadt.

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Links zur Archäologie in Georgien

Georgische Archäologie - Ausgrabungen in Georgien: Der Homo Erectus aus Dmanissi ist rund 1,8 Mio Jahre alt - Frühgeschichte und Geschichte in Georgien, Mittelalter, Schädel, Unterkiefer

Die Grabungen in Dmanissi in Georgien haben die Geschichte des Urmenschen revolutioniert. Es gibt weitere Projekte georgischer, deutscher und anderer Wissenschaftler auf georgischem Boden.

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Der georgische Film „Meine glückliche Familie“ hat bei der Berlinale 2017 für Begeisterung gesorgt. Seit Juli 2017 ist der Film im Kino.

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Ekwtime Takaischwili war ein verdienter Historiker und Archäologe in Georgien. 1921 bekam er den Auftrag seines Lebens.

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Am 28. März 2017 ist die vom Ministerrat der EU zu Beginn des Monats verabschiedete Visafreiheit für georgische Staatsbürger in Kraft getreten. Damit können Reisende aus Georgien nun für einen Zeitraum von 90 Tagen in die EU einreisen, ohne ein Visum beantragen zu müssen.

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