Swetizchoweli-Kirche in Mzcheta

Die erste im 4. Jh. gebaute Kirche in Mzcheta wurde im 11. Jh. durch einen Kreuzkuppelbau ersetzt: ein Schmuckstück altgeorgischer Baukunst und bis heute eines der wichtigsten Gotteshäuser im Land.

Auch Swetizchoweli entging nicht dem Schicksal fast aller sakralen Bauten. Die Kirche wurde mehrmals zerstört. Unter dem König Erelke II. entstand die Wehrmauer um die Kirche. Nach mehrjährigen Restauriegungsarbeiten wurde Swetizchoweli nach und nach wieder zu dem, was sie nach dem Willen ihres Baumeisters einmal gewesen ist. Der Baumeister, Arsukidse mit dem Namen, gehörte zu den Künstlern seiner Zunft, die ihre Spuren auf phantasievolle Art hinterließen. So befindet sich an der inneren Nordwand aus dem Stein gemeißelte Hand und darüber ein Spruch: "Die Hand des Sklaven Gottes Arsukidse. Gedenke seiner". Es gibt eine Geschichte, die Hand sei dem Künstler in alter Tyrannentraditionen abgehauen worden, auf daß er nie wieder ein so prächtiges Bauwerk schaffe.

Die Geschichte von dem Baumeister, seiner Hand und Swetizchoweli hat der Schriftsteller Konstantin Gamsachurdia in seinem Roman "Die rechte Hand des Meisters" beschrieben.

Die Gestaltung des Innenraums ist ebenso bescheiden wie feierlich. Besonders prachtvoll sind die Fresken und Dekorationen an der Südwand. Hier befinden sich Grabplatten von König Wachtang Gorgassali und der letzten beiden georgischen Monarchen Erekle II. und Giorgi XII.

Alljährlich am 14. Oktober wird in ganz Georgien das Swetizchoweli-Fest begangen, ein kirchlicher und staatlicher Feiertag - Swetizchowloba.

Mzcheta

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