Georgisches Theater

Schon in der Antike beeinflußten die Griechen das Theater der Georgier. Im Mittelalter waren vor allem Maskentheater, die "Sachioba", von Bedeutung. Sie sorgten in den Palästen der Könige und Fürsten sowie auf den Marktplätzen mit patriotischen Stücken für die Stimmung gegen die Türkischen Besatzer. Auch gehörten Maskeraden lange Zeit zu vielen Volksfesten.

Das moderne dramatische Theater geht auf die Schauspieler und Regisseure Kote Mardshanischwili und Sandro Achmeteli zurück. Das von ihnen gegründete Theater erhielt nach dem Tod Mardshanischwilis seinen Namen. Von Bedeutung in der heutigen Zeit ist als Regisseuren vor allem Robert Sturua. Seine Shakespeare-Inszenierungen in den 70er und 80er Jahren sorgten überall in Europa für Furore. Selbst in England spielten seine Inszenierungen vor vollen Häusern.

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Der georgische Film „Meine glückliche Familie“ hat bei der Berlinale 2017 für Begeisterung gesorgt. Seit Juli 2017 ist der Film im Kino.

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