Beste Reisezeiten für Urlaub in Georgien

In der Theorie können Sie zu jeder Jahreszeit nach Georgien reisen. Georgien bietet auch im deutschen Winter an der Schwarzmeerküste ein angenehmes Klima, in den Bergen ist es im Hochsommer angenehm kühl und im Winter kann man in einigen Orte Skifahren. In der Praxis bieten sich allerdings jahreszeitlich bedingte Einschränkungen des Reisens in Georgien an. 

Die besten Reisezeiten für einen Urlaub in Georgien sind April bis Juni sowie September und Oktober. Der Hochsommer im Juli und August ist wegen der großen Hitze weniger angenehm. In dieser Zeit glühen die Städte. Ein Aufenthalt in Tbilissi ist dann nur mit Sonnenschutz zu empfehlen, zudem sollte man viel Wasser trinken. Dabei sollte man aber auf das Wasser achten, mehr dazu können Sie bei unseren Hinweisen zu medizinischen Themen lesen. 

Spätsommer beste Reisezeit für Georgien

Die wahrscheinlich beste Reisezeit für Georgien bietet der späte Sommer im September und Oktober eines Jahres. Zu diesem Zeitpunkt ist die größte Hitze des Sommers vorbei. Die Märkte auf dem Land und in der Stadt quellen dann aber über vor frischer Ernte. Die Weinreben sind reif: Wenn Sie z. B. durch die Region Kacheti fahren, werden Sie an jeder Straße Verkaufsstände finden, an denen Sie frisch geerntete Weintrauben angeboten bekommen. Und Sie werden an vielen Straßen aufgeschichtete Wassermelonen sehen, die richtig durchgereiftes und süßes Fruchtfleisch in sich tragen. Diese Köstlichkeit sollten Sie sich nicht entgehen lassen! 

Eine Reise nach Georgien bietet sich aber auch von April bis Juni an. Da Georgien ca. 1.000 km näher am Äquator liegt als Deutschland, ist es im Frühling in weiten Teilen des Landes bereits angenehm warm. Ein Aufenthalt an der frischen Luft ist in Tbilissi und in den Ebenen des Landes meist tagsüber im T-Shirt möglich. In den Bergen muss man allerdings damit rechnen, in den Hochlagen noch auf Schnee zu treffen.

Im Juli oder August nach Georgien sollte nur reisen, wer in die Berge entfliehen möchte. Tbilissi brennt im Sommer. Tagestemperaturen weit über 30 Grad Celsius sind keine Seltenheit, auch die Nacht bringt kaum eine Abkühlung. In der kolchischen Ebene muss man im Sommer zudem auch tagsüber mit Stechmücken rechnen. In den Bergen, vor allem in den Hochlagen des Kaukasus, ist dies allerdings eine sehr gute Reisezeit.

Reise nach Georgien im Winter

Bei einer Reise nach Georgien im Winter sollte man einige Hinweise beachten. Wenn Sie gerne Skifahren möchten, dann können Sie das in Bakuriani oder im Wintersportort Gudauri tun. Allerdings sind im Winter manche Straßen nach Lawinen oder wegen starker Schneefälle zumindest zeitweise unpassierbar. Es ist also dringend angeraten, sich bei einem winterlichen Aufenthalt in Georgien über den aktuellen Zustand der Straße zu informieren. Dies gilt insbesondere für Reiseziele im Kaukasus. So gilt der Ort Schatili als im Winter nur sehr eingeschränkt erreichbar. 

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