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Auf der Rückfahrt kehren wir in Borjomi ein. Auch hier war ich bereits 8 Jahre zuvor. Mittlerweile hat es hier es ein paar Renovierungsarbeiten gegeben. Nun also geht es mit neuen Digitalkamera in den Park.

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Wenn man in Deutschland vor so manchem Denkmal steht, dann kann man dem dort ausgestellten Menschen oft direkt ins Auge blicken. Auch wenn man den Kopf ein wenig in den Nacken legen muss.

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Zeretelis Georgisches Geschichtsbuch

Wenn man in Deutschland vor so manchem Denkmal steht, dann kann man dem dort ausgestellten Menschen oft direkt ins Auge blicken. Auch wenn man den Kopf ein wenig in den Nacken legen muss. Beim Denkmal von Surab Zereteli hoch über Tbilisi muss man den Kopf verdammt weit in den Nacken legen. Und hier bekommt das Adjektiv „monumental“ wirklich einen Sinn: Denn das Denkmal ist gewaltig.

Surab Zereteli

Zereteli ist 1934 geboren, hat in Tbilisi studiert und seit mehreren Jahrzehnten als Bildhauer tätig. Seine Tätigkeit umfasst dabei auch architektonische Arbeiten. So hat er die Olympischen Stätten in Moskau gestaltet, deren Spiele dann wegen des sowjetischen Einmarschs in Afghanistan weniger als erwartet genutzt wurden. Er hat den Bahnhof in Tbilisi sowie mehrere Gebäude in Tbilisi gestaltet.

Vorliebe für gewaltige Monumente

Viele seiner Werke sind nicht von kleinem Wuchs. So schuf Zereteli in Jahe 2006 ein 35 Meter hohes Denkmal für die Opfer des 11. September. Sein wahrscheinlich höchstes Werk sollte Christoph Columbus darstellen, da dies aber südamerikanische Staaten nicht wollten, erhielt die Statue von Columbus den Kopf von Zar Peter dem Großen und nun steht die Statue in St. Petersburg. Ein internationaler Wettbewerb wählte dieses Monument in die Top 10 der hässlichsten Denkmäler, wie Spiegel online im Frühjahr 2009 meldete.

Im Jahr 1983 erstellte Zereteli ein Denkmal zu Ehren des Vertrages von Georgijewsk. Dieses wurde von der georgischen Regierung im Zusammenhang der Unabhängigkeit 1991 abgerissen.

Die Heilige Nino

Im Jahr 1985 begann dann die Arbeit von Zereteli am Denkmal der georgischen Geschichte in Tbilisi. Dieses ist zu ca. 90% vollendet. Mehrere Reliefs fehlen, an den Lücken kann man erkennen, wie die Bausteine vor einer Betonkonstruktion aufgehängt werden. Am Denkmal wird zum Zeitpunkt unseres Besuchs im September 2009 gearbeitet, die Treppen an den Seiten des Denkmals sind renoviert worden.

Könige und Fürsten

Die wichtigsten Figuren der georgischen Geschichte sind überlebensgroß dargestellt: Davit der Erbauer, Königin Tamar, König Zotne, Fürst Bagrationi III. und die Heilige Nino. Ihre Geschichten sind der Form eines aufgeschlagenen Buchs dargestellt.

Das Denkmal selbst ist über eine mit dem Wagen befahrbare Rampe oder eine Treppe zugänglich. Der Standort ist gut gewählt: nicht nur, dass man dieses Monument aus mehreren Teilen von Tbilisi gut auf dem Berg sehen kann. Auch ist die Aussicht auf die Stadt bei gutem Wetter wirklich gut.

Und während man hier oben den würzigen harzigen Duft der Kiefern einatmen kann, lärmen unten die Bauarbeiten und der Straßenverkehr der Großstadt.

Mehr Bilder zum georgischen Geschichtsbuch finden Sie in unserer Bildergalerie.

Tbilissi

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