Die georgische Hauptstadt Tbilissi - Straße und Verkehr in der Vorstadt Gldani - sozialistisches Erbe Wohnungsbau - Reisebericht Georgien 2009 Tourismus und Touristen Urlaub ReiseWenn die Koffer fliegen

Die Reise beginnt diesmal auf dem Köln-Bonner Flughafen. Als wir vor dem Gate auf die Eröffnung des Fliegers warten, können wir beobachten, wie die Servicetechniker um unsere Boeing 737 herumwuseln.

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Sioni Staudamm - Tagesziel bei Tbilissi - Stausee, Wasser, Kraftwerk und Natur - Reisebericht Georgien 2009 Tourismus und Touristen Urlaub ReiseSioni Staudamm: Da wo es Wasser staut

Wir haben Glück mit dem Wetter. In den Wochen zuvor hatte es in Georgien heftige Regenfälle gegeben. Jetzt ist gutes Wetter aufgezogen. Wir fahren zu einem Nahziel, nur gute 50 km entfernt von Tbilisi: Zum Sioni Staudamm.

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Spuren der Kriege: Friedhof deutscher Kriegsgefangener, Zweiter Weltkrieg - Reisebericht Georgien 2009 Tourismus und Touristen Urlaub ReiseSpuren der Kriege

Der zweite Ausflug bringt uns Richtung Borjomi. Eine Fahrt in die Geschichte, und zwar nicht nur 70 Jahre zurück, sondern auch ein Jahr in die Geschichte Georgiens.

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Borjomi, Rotunde, Quelle, Seilbahn, georgische Kurstadt, Mineralquellen, Mineralwasser, Bordshomi, Park, Vergnügungspark - Reisebericht Georgien 2009 TourismusBorjomi nach dem Besuch

Auf der Rückfahrt kehren wir in Borjomi ein. Auch hier war ich bereits 8 Jahre zuvor. Mittlerweile hat es hier es ein paar Renovierungsarbeiten gegeben. Nun also geht es mit neuen Digitalkamera in den Park.

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Die georgische Hauptstadt Tbilissi - Öffentlicher Verkehr in Tiflis - Busse, Bahnen, Metro - Reisebericht Georgien 2009 Tourismus und Touristen Urlaub ReiseLeerstände und gelbe Busse

Bei dieser Reise nach Georgien galt mein Interesse vor allem den Dingen, die sich in den letzten vier Jahren im Land verändert haben, seitdem ich nicht mehr physisch vor Ort war.

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Georgische Heerstraße - Festung Ananuri, Pasanauri, Gudauri, Stepanzminda, Kreuzpass, Dshwari-Pass, Denkmal von Georgijewsk, Kasbegi, Sameba-Kirche Gergeti - Reisebericht Georgien 2009 Tourismus und Touristen Urlaub ReiseDie georgische Heerstra&e

Vor fünf Jahren bin ich die georgische Heerstraße schon einmal hinaufgefahren. Allerdings kamen wir damals nur bis Pasanauri. Nun soll es bis zum bitteren Ende an die Grenze zu Russland gehen.

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Georgische Archäologie in Dmanissi - Funde von Schädeln des Homo Erectus vor 1,8 Mio Jahren - Besiedlung und Kirche aus dem Mittelalter, Handel an der Seidenstraße - Reisebericht Georgien 2009 Tourismus und Touristen Urlaub ReiseZu den ältesten Georgiern in Dmanissi

Die beiden ältesten Georgier sind Msia und Seswa. Sie lebten vor rund 1,75 Millionen Jahren in Dmanissi. Anfang der 1990er Jahre wurden sie von einem Team internationaler Archäologen entdeckt und ausgegraben.

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Surab Zeretelis Georgisches Geschichtsbuch - Geschichte in Georgien, monumentale Darstellung - Reisebericht Georgien 2009 Tourismus und Touristen Urlaub ReiseDas unvollendete Monument

Wenn man in Deutschland vor so manchem Denkmal steht, dann kann man dem dort ausgestellten Menschen oft direkt ins Auge blicken. Auch wenn man den Kopf ein wenig in den Nacken legen muss.

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Spuren der Kriege 1945 und 2008

Der zweite Ausflug bringt uns Richtung Borjomi. Eine Fahrt in die Geschichte, und zwar nicht nur 70 Jahre zurück, sondern auch ein Jahr in die Gescichte Georgiens. Mein Ziel des Tages ist ein Friedhof deutscher Kriegsgefangener.

Doch das hat erst einmal Zeit. Wir fahren Richtung Mzcheta aus Tbilisi heraus. Diese Fernstraße ist mittlerweile zu einer Autobahn ausgebaut worden. Mit den gleichen Verhaltensweisen, die es auch in Deutschland gibt, denn es wird ziemlich gerast. Auf der anderen Seite beobachte ich auch Leute, die am Straßenrand sitzen und einige Menschen auf dem Betonteiler zwischen den Fahrbahnen. Kurz vor Gori hören die vier Fahrspuren dann auf. An der neuen Autobahn wird gearbeitet

Lager für Flüchtlinge in Georgien

Es waren diese Straßen, die ab dem 11. August 2008 im Fernsehen in Deutschland zu sehen waren, als russische Panzer und russische Lastwagen auf ihnen entlang fuhren.

Zwischen Tbilisi und Gori sind drei neu gebaute Siedlungen zu sehen. Bei ihnen handelt es sich um die kasernenartig aufgebauten Lager der Flüchtlinge aus dem Krieg im August 2008. Auf den ersten Blick sehen diese Häuser nett aus. Ich hatte Wochen zuvor eine Reportage übersetzt, in der gezeigt wurde, welche Lücken in den Wänden klaffen und wie der Regen durch das Dach kommt. Die Siedlungen selber zeigen, wie viele Menschen durch den Krieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

Russische Bomben für georgische Brücken

Nördlich von Gori gibt es dann einen Stau. Den Grund dafür werde ich erst auf der Rückfahrt genauer sehen, denn auf der Seite liegen die Trümmer der Brücke, die von den russischen Kampfbombern beim Angriff auf Georgien zerstört worden ist.

Auf der Südseite der Straße liegt eine Kaserne, die durch den russischen Angriff teilweise zerstört worden war. Dort wird fleißig am Aufbau neuer Gebäude gearbeitet.

Friedhof deutscher Kriegsgefangener

Wir fahren durch Borjomi und fragen uns zu einem Friedhof durch, auf dem deutsche Kriegsgefangene beerdigt sein sollen. Meinen ersten Friedhof hatte ich 2002 auf der Fahrt nach Sairme entdeckt. Ich hatte in der Vorbereitung der Reise beim Volksbund Kriegsgräberfürsorge recherchiert. Seit dem Ende der Sowjetunion sind rund 40 Friedhöfe in Georgien angelegt worden. Mehrere davon befinden sich südlich von Borjomi.

Säulen weisen den Weg

Wir fragen uns zum Friedhof durch. Im Gegensatz zu Deutschland, wo man bei der Frage nach dem Weg mit dem Auto entweder auf taube Ohren, Unwissen oder Unwillen stößt oder auch ganz einfach in die falsche Ri9chtung geleitet wird, gelingt es uns nach dreimaligem Fragen, den richtigen Weg den Berg hoch zu finden. Ein älterer Mann, der am Hang Beeren sammelt, weißt uns schließlich den Weg. Mir fallen rechteeckige graue Säulen am Wegesrand auf. Wir steigen den Berg hoch. Nichts außer Steinen. Immerhin ein schöner Platz für ein Mittagessen an freier Luft. Dann sehen wir noch ein paar Säulen, die am Rand des Waldes stehen. Nun, wären wir diesen mal gleich gefolgt...

Der Friedhof am Hang

Der Friedhof liegt an einem etwas flacheren Stück eines Berghangs und ist in zwei Terrassen unterteilt. Die Gräber sind nicht einzeln bezeichnet, mehrere Kreuze stehen in Dreiergruppen auf der Grabstätte. Ein Mahnmal in deutscher und georgischer Sprache weißt auf den traurigen Zweck dieses Friedhofs hin.

Ich werde ein paar Tage brauchen, wenn ich zurück von dieser Reise nach einer schweren Operation im Krankenhaus liege, und überlegen, dass ich diese Stelle nicht im Roman verwenden werde.

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  • Wenn die Koffer fliegen
    Die Reise beginnt diesmal auf dem Köln-Bonner Flughafen. Als wir vor dem Gate auf die Eröffnung des Fliegers warten, können wir beobachten, wie die Servicetechniker um unsere Boeing 737 herumwuseln. Die Koffer werden ins Flugzeug geworfen. 
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  • Spuren der Kriege
    Der zweite Ausflug bringt uns Richtung Borjomi. Eine Fahrt in die Geschichte, und zwar nicht nur 70 Jahre zurück, sondern auch ein Jahr in die Gescichte Georgiens. Mein Ziel des Tages ist ein Friedhof deutscher Kriegsgefangener.
  • Borjomi nach dem Besuch
    Auf der Rückfahrt kehren wir in Borjomi ein. Auch hier war ich bereits 8 Jahre zuvor. Mittlerweile hat es hier es ein paar Renovierungsarbeiten gegeben. Die Präsidenten der Ukraine und Georgiens hatten gemeinsam den renovierten Park im Jahr 2006 eröffnet. 
  • Leerstände und gelbe Busse
    Bei dieser Reise nach Georgien galt mein Interesse vor allem den Dingen, die sich in den letzten vier Jahren im Land verändert haben, seitdem ich nicht mehr physisch vor Ort war.
  • Die georgische Heerstraße
    Vor fünf Jahren bin ich die georgische Heerstraße schon einmal hinaufgefahren. Allerdings kamen wir damals nur bis Pasanauri. Nun soll es bis zum bitteren Ende an die Grenze zu Russland gehen.
  • Zu den ältesten Georgiern in Dmanissi
    Die beiden ältesten Georgier sind Msia und Seswa. Sie lebten vor rund 1,75 Millionen Jahren in Dmanissi. Anfang der 1990er Jahre wurden sie von einem Team internationaler Archäologen entdeckt und ausgegraben.
  • Das unvollendete Monument
    Wenn man in Deutschland vor so manchem Denkmal steht, dann kann man dem dort ausgestellten Menschen oft direkt ins Auge blicken. Auch wenn man den Kopf ein wenig in den Nacken legen muss.
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