Georgische Heerstraße bis StepanzmindaGeorgische Heerstraße bis Stepanzminda

An unserem zweiten Tag in Georgien begannen wir damit, der Hitze von knapp 40 Grad Celsius in Tbilisi zu entfliehen. Wir entschieden uns für eine Reise die georgische Heerstraße entlang bis nach Stepanzminda.

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Aufstieg zur Sameba-KircheAufstieg zur Sameba-Kirche

Am dritten Tag freuten wir uns erneut über die gegenüber Tbilissi angenehmeren Temperaturen in Stepanzminda. Wir ließen uns beim Frühstück und der Vorbereitung des Aufstiegs Zeit.

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Ethnografisches Museum in TbilissiEthnografisches Museum in Tbilissi

Nach drei Tagen in der Kühle der Berge ging es wieder zurück nach Tbilissi. Die Stadt brannte. Was liegt da näher, als ein paar Höhenmeter hinter sich zu bringen und ins Ethnografische Museum zu gehen?

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Schiomgwime und MzchetaSchiomgwime und Mzcheta

Eines der ersten Ziele, die wir im Jahr 2001 in Georgien besucht haben, ist das Kloster Schiomgwime. Seinerzeit war die Straße zum Kloster eine absolute Quälerei. Nun ist sie neu asphaltiert und problemlos zu befahren

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Schatili: Der Weg ist das Ziel!Schatili: Der Weg ist das Ziel!

Jetzt bin ich innerhalb von 14 Jahren siebenmal nach Georgien gereist und war noch nie in Schatili! Neben Ananuri, Tuscheti und Kazbegi zählt der Ort ja zu dem Postkartenansichten Georgiens.

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Schatili:  Die TürmeSchatili: Die Türme

Das Bergdorf Schatili ist eines der bekanntesten Motive für Bilder aus Georgien. Der Ort befindet sich in einer Bergregion, die je nach Wandel der Zeit von verschiedenen Volksgruppen beansprucht wurden.

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Die Katschu-FestungDie Katschu-Festung

Oberhalb des Flusses liegt die Ruine der Katschu-Festung. Diese erreicht man am besten, wenn man den Fluss in Schatili überquert und dann rund einen halben Kilometer flussaufwärts läuft.

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Borjomi in der HochsaisonBorjomi in der Hochsaison

Die Kurstadt Borjomi habe ich seit 2001 bereits 6-mal besucht. Kurz nach dem Jahrtausendwechsel zeigten sich hier deutliche Spuren des Verfalls. Mittlerweile hat sich die Stadt ordentlich herausgeputzt

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Tsaghveri: Luftkurort bei BorjomiTsaghveri: Luftkurort bei Borjomi

Die Gegend um Borjomi ist ein attraktives Reiseziel für Menschen in Georgien. Wer aus der Hauptstadt kommt, kann hier den Sommer mit weniger drückender Hitze in besserer Luft genießen

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Was sich getan hatWas sich getan hat

Der Juli ist nicht die beste Zeit für einen Urlaub in Georgien. Zum einen war es sehr heiß – in Tbilissi hatten wir Temperaturen knapp unter 40 Grad Celsius.

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Borjomi in der Hochsaison

Die Kurstadt Borjomi habe ich seit 2001 bereits 6-mal besucht. Kurz nach dem Jahrtausendwechsel zeigten sich hier deutliche Spuren des Verfalls. Mittlerweile hat sich die Stadt ordentlich herausgeputzt. Im Hochsommer war ich noch nie in der Stadt.

Der Unterschied zur Nebensaison: Der Park läuft über vor Menschen! Viele Familien sind offensichtlich vor der Hitze in Tbilissi geflohen und genießen nun das Sommerwetter lieber etwas weiter oben in den Bergen. Auch Bakuriani soll vor Menschen überlaufen.

Aber nähern wir uns zuerst dem Park. Die Sonne steht bereits recht weit unten, als wir uns den Fluss entlang auf den Weg machen. Hier flanieren Familien entlang, mit dem Auto ist kein Parkplatz mehr zu finden. Auf einer Seite der Straße gibt es Souvenirs, Wasser, Wein, Gemüse und Süßigkeiten zu kaufen. An einer Schießbude kann man seine Treffsicherheit überprüfen.

Auf der anderen Seite des Flusses ließ sich Präsident Saakaschwili eine luxuriöse Immobilie errichten. Diese nahm man ihm nach dem Machtwechsel im Oktober 2012 weg. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs im August 2015 weht die Fahne einer internationalen Hotelkette über dem Bau, Handwerker legen letzte Hand an den Bau. Die Architektur ist, wie bei vielen Projekten der Ära Saakaschwili, etwas gewöhnungsbedürftig, um es zurückhaltend auszudrücken. Das Gebäude weist von Zitaten aus Griechenland, den Südstaaten der USA, europäischen Städten aus dem Mittelalter bis hin zu den Säulenhallen eines Albert Speer mindestens ein halbes Dutzend verschiedener Baustile auf. Über der Fassade trohnen vier Erker, die als Zitat der Renaissance erscheinen. Das Hotel verfügt über zwei Brücken als Zugang über den Fluss, die zum Zeitpunkt unseres Besuchs geschlossen sind. Eine davon sieht wie ein versteinerter Looping aus. In der Nacht ist der Looping mehrfarbig illuminiert.

An der Straße dem zukünftigen Hotel gegenüber gab es vor 14 Jahren einige verfallene Gebäude. Die meisten Bauten sind nun wieder hergerichtet. Und hier zeigt sich, dass man dies auch sehr zurückhaltend erledigen kann. Der Baustil aus dem 19. / 20. Jahrhundert ist aufgenommen und auf neu poliert worden.

Der Eintritt in den Park kostet 50 Tetri, umgerechnet 20 Cent. Im Park selber häufen sich die Menschenmassen. Für Kinder gibt es ein reichhaltiges Angebot: Mehrere Fahrgeschäfte bieten ihre Dienste an. Je weiter man durchläuft, desto größer werden diese. Am Ende locken eine kleine Achterbahn und eine Schiffsschaukel. Das Schwimmbad aus der Zeit des Saakaschwili zeigt mit einem defekten Dach schon erste Baumängel.

Bei unserem letzten Besuch 2013 stand die Seilbahn über den Park kurz vor der Wiedereröffnung. Nun können wir damit zum Riesenrad über den Park schweben. Der Weg nach oben ist kein Problem. Die Bahn überwindet einen Höhenunterschied von recht genau 100 Meter. Und von der Bergstation geht es genau diese Höhe direkt nach dem Ausfahren aus der Station senkrecht nach unten. Wer zuvor oben gegessen hat...

Als wir den Park verlassen, ist die Nacht über die Stadt hereingebrochen. Wie bei jeder ordentlichen Kirmes entfachen die Fahrgeschäfte erst jetzt mit den bunten Lichtern ihre volle Pracht. Das hat schon etwas.

Das Preisniveau im Park im Borjomi entspricht dem einer deutschen Kirmes, und wenn man die geringeren Einkommen in Georgien einrechnet, dann kann man an einem Abend mit seiner Familie ohne Probleme ein komplettes Monatseinkommen verjücken. Das sollte man sich überlegen. Aber es ist sehr schön zu sehen, dass dieser Park der Öffentlichkeit gehört und das der Verfall der früheren Jahre ein Ende gefunden hat.

Borjomi

Alle Reiseberichte 2015

  • Georgische Heerstraße bis Stepanzminda
    An unserem zweiten Tag in Georgien begannen wir damit, der Hitze von knapp 40 Grad Celsius in Tbilisi zu entfliehen. Wir entschieden uns für eine Reise die georgische Heerstraße entlang bis nach Stepanzminda.
  • Kazbegi und Sameba-Kirche
    Am dritten Tag freuten wir uns erneut über die gegenüber Tbilissi angenehmeren Temperaturen in Stepanzminda. Wir ließen uns beim Frühstück und der Vorbereitung des Aufstiegs Zeit.
  • Ethnografisches Museum in Tbilissi
    Nach drei Tagen in der Kühle der Berge ging es wieder zurück nach Tbilissi. Die Stadt brannte. Was liegt da näher, als ein paar Höhenmeter hinter sich zu bringen und ins Ethnografische Museum zu gehen?
  • Schiomgwime und Mzcheta
    Eines der ersten Ziele, die wir im Jahr 2001 in Georgien besucht haben, ist das Kloster Schiomgwime. Seinerzeit war die Straße zum Kloster eine absolute Quälerei. Nun ist sie neu asphaltiert und problemlos zu befahren. 
  • Schatili: Der Weg ist das Ziel!
    Jetzt bin ich innerhalb von 14 Jahren siebenmal nach Georgien gereist und war noch nie in Schatili! Neben Ananuri, Tuscheti und Kazbegi zählt der Ort ja zu dem Postkartenansichten Georgiens. Und doch gab es Gründe, warum wir es bislang noch nie geschafft haben. Vor allem war bislang immer das Wetter Schuld. 
  • Schatili: Die Türme
    Das Bergdorf Schatili ist eines der bekanntesten Motive für Bilder aus Georgien. Der Ort befindet sich in einer Bergregion, die je nach Wandel der Zeit von verschiedenen Volksgruppen beansprucht wurden. Die hier lebenden Chewsureten sollte die Nordgrenze Georgiens verteidigen.
  • Schatili: Die Katschu-Festung
    Oberhalb des Flusses liegt die Ruine der Katschu-Festung. Diese erreicht man am besten, wenn man den Fluss in Schatili überquert und dann rund einen halben Kilometer flussaufwärts läuft. Über mehrere Trampelpfade kommt man dann den Berg hoch bis zum Sattel und ebenerdig zur Ruine.
  • Borjomi im Sommer
    Die Kurstadt Borjomi habe ich seit 2001 bereits 6-mal besucht. Kurz nach dem Jahrtausendwechsel zeigten sich hier deutliche Spuren des Verfalls. Mittlerweile hat sich die Stadt ordentlich herausgeputzt. Im Hochsommer war ich noch nie in der Stadt.
  • Tsaghveri: Luftkurort bei Borjomi
    Die Gegend um Borjomi ist ein attraktives Reiseziel für Menschen in Georgien. Wer aus der Hauptstadt kommt, kann hier den Sommer mit weniger drückender Hitze in besserer Luft genießen. Dies haben wir in den letzten Jahren selbst in Borjomi, Bakuriani und Likani erlebt.
  • Was sich getan hat
    Seit 14 Jahren reise ich nun nach Georgien. Manches im Land hat sich verändert. Der Autoverkehr ist mehr geworden, die Preise steigen, und manch einer wird sich über alles Mögliche beklagen.
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Ekwtime Takaischwili war ein verdienter Historiker und Archäologe in Georgien. 1921 bekam er den Auftrag seines Lebens.

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Visafreiheit für Georgien tritt in Kraft

Am 28. März 2017 ist die vom Ministerrat der EU zu Beginn des Monats verabschiedete Visafreiheit für georgische Staatsbürger in Kraft getreten. Damit können Reisende aus Georgien nun für einen Zeitraum von 90 Tagen in die EU einreisen, ohne ein Visum beantragen zu müssen.

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