Medizinische Hinweise

Hinweise für Touristen bei Reisen nach Georgien

Vorgeschriebene Impfungen gibt es nicht. Auch die Vorlage von ärztlichen Attesten (z.B. HIV-Negativbescheinigung) wird nicht verlangt. Vor einer Reise nach Georgien sollte aber erforderlichenfalls der Impfschutz gegen Diphterie, Polio und Tetanus aufgefrischt werden. Als weitere Schutzimpfung wird die Hepatitis-A- und B-Impfung empfohlen. Bei Trekking-Reisen oder Daueraufenthalten sollte auch Impfschutz gegen Tollwut erwogen werden. Ständig benötigte Medikamente und die übliche Reiseapotheke (Schmerz-, Durchfall-, Erkältungsmittel, Salben gegen Insektenstiche etc.) sollten mitgebracht werden. Im Sommer besteht aufgrund der höheren Temperaturen und der mit mehr Öl als in Deutschland zubereiteten Speisen ein leicht erhöhtes Risiko von Durchfallerkrankungen. Wegen der zunehmenden Häufigkeit von Tuberkuloseerkrankungen in Georgien kann ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für Reisende nicht ausgeschlossen werden. Sonstige besondere Erkrankungsrisiken sind nicht bekannt. Empfehlungen hinsichtlich zu meidender Speisen bestehen nicht.

Verdauungssbeschwerden

Fast jeder Tourist aus Deutschland hat bei einem Aufenthalt in Georgien mit Verdauungssbeschwerden zu kämpfen. Kohletabletten oder ähnliche Medikamente sind also zu empfehlen. Beim akuten Anfällen beschleunigter Verdauung ist Tschtscha (Tresterbrand, georgische Version des Grappa) mit Salz zu empfehlen. Schmeckt zusammen grausam, die Wirkung ist durchschlagend.

Die Ursache für Durchfall ist oft das Trinkwasser in Georgien, das mit Keimen belastet sein kann, die westeuropäische Mägen nicht vertragen. Auch wenn es den Gedanken an eine intakte Umwelt widerspricht, hilft es, Mineralwasser zu kaufen und zu trinken. Wasser gibt es in Einwegplastikflaschen von bis zu 10 Litern, aus denen sich auch im Sommer der Bedarf an Trinkwasser für mehrere Tage decken lässt.

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