Chewsureti in Nordgeorgien

Die georgische Heerstraße

Die Georgische Heerstraße führt nach Nordgeorgien. das sich in mehrere kleine Regionen teilt. Inmitten gewaltiger Bergriesen leben in kleinen Bergsiedlungen aus altertümlichen Bauten die Chewsureten, ein kleines Volk. In Tschargali, einem Dorf in einer malerischen Schlucht, erblickte der Schriftsteller und Naturphilosoph Washa Pschawela 1868 das Licht der Welt. Das bescheidene Häuschen, in dem er den größten Teil seines Lebens verbrachte, ist heute ein Museum In früheren Jahren veranstaltete man ein Volksfest, "Washaoba", "der Tag Washas".

Besonders sehenswert ist hier das Dorf Schatili. Die Häuser sind hier jedes für sich kleine, aus massiven Schieferplatten aufgeschichtete Festungen, über denen sich streng und stolz die Wehrtürme erheben. Das Dorf ist als Ganzes eine Burg, eines der ältesten Baudenkmäler seiner Art im zentralen Kaukasus.

Der nächste wichtigste Ort ist Passanauri. Die reizvolle Landschaft, die belebende Gebirgsluft und Mineralquellen in der Siedlung und in ihrer Umgebung haben Passanauri einst zu einem der beliebtesten subalpinen Urlaubsorte im zentralen Kaukasus werden lassen. Die beliebtesten Wanderungen führen zum Wasserfall in der Schlucht Tschabaruchi und in die Gudamakari-Schlucht. Passanauri ist auch der Ort, wo sich wie zwei Schwestern die Flüsse Aragwi, von denen der eine aus den nordöstlichen Bergen kommend, Schwarze, und der andere, Weiße Aragwi genannt, aufeinandertreffen. Weiter führt der Weg hinauf in Richtung des Passes. Noch in weiterer Ferne, aber scheinbar zum Greifen nah, erwachsen riesige Bergrücken, deren Gipfel auch im Hochsommer ihre Schneemütze nicht verlieren.

Nach einigen Kilometer erreicht die Heerstraße den Ort Kasbegi, das Verwaltungszentrum der Region Chewi, 1700 Meter über dem Meer. Es ist der Geburtsort des georgischen Schriftstellers Alexander Kasbegi (1848-1893). Sein Geburtshaus im Zentrum des Ortes beherbergt das Heimatmuseum, im dem unter anderem Originalmanuskripte seiner Werke und Briefe zu sehen sind. Daneben gibt es in Ausstellungen Auskunft über Geschichte, Alltagskultur und Brauchtum der Einwohner von Chewi. Zu den wertvollsten Exponaten gehören Teile eines antiken Schatzes, der 1877 auf dem Gelände der Ortschaft gefunden wurde.

Nordwestlich des Kasbegi überragt der Kasbek die Szenerie. Er ist ein imposanter, vergletscherter Riese, an dessen Wand der griechischen Sage zufolge einst Prometheus büßen mußte, weil er den Menschen das Feuer gebracht hatte. Der Kasbek ist nicht der höchste Berg des Kaukasus, aber einer der fotogensten und beliebt bei Alpinisten aus aller Welt.

Noch höher in den Bergen, in 3675 Meter Höhe auf dem Gergeti-Gletscher befindet sich der Zugang zu einer Höhle. Alte georgische Quellen erwähnen sie als Höhle von Betlemi.

Hinter Kasbegi folgt die Heerstraße dem Tergi in die kahle, beklemmende und sagenumwobene Dariali-Schlucht. Dort wurde eine Festung gebaut, deren Überreste bis heute erhalten sind. Ihr ursprüngliches Ansehen hatte sie bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bewahrt, wurde dann aber beim Ausbau der Heerstraße beschädigt.

Das Wehrdorf Schatili

Besonders sehenswert ist hier das Dorf Schatili. Die Häuser sind hier jedes für sich kleine, aus massiven Schieferplatten aufgeschichtete Festungen, über denen sich streng und stolz die Wehrtürme erheben. Das Dorf ist als Ganzes eine Burg, eines der ältesten Baudenkmäler seiner Art im zentralen Kaukasus.

Pasanauri

Der nächste wichtigste Ort ist Passanauri. Die reizvolle Landschaft, die belebende Gebirgsluft und Mineralquellen in der Siedlung und in ihrer Umgebung haben Passanauri einst zu einem der beliebtesten subalpinen Urlaubsorte im zentralen Kaukasus werden lassen. Die beliebtesten Wanderungen führen zum Wasserfall in der Schlucht Tschabaruchi und in die Gudamakari-Schlucht. Passanauri ist auch der Ort, wo sich wie zwei Schwestern die Flüsse Aragwi, von denen der eine aus den nordöstlichen Bergen kommend, Schwarze, und der andere, Weiße Aragwi genannt, aufeinandertreffen. Weiter führt der Weg hinauf in Richtung des Passes. Noch in weiterer Ferne, aber scheinbar zum Greifen nah, erwachsen riesige Bergrücken, deren Gipfel auch im Hochsommer ihre Schneemütze nicht verlieren.

Stepanzminda und Kasbegi

Nach einigen Kilometer erreicht die Heerstraße den Ort Stepanzminda, das Verwaltungszentrum der Region Chewi, 1700 Meter über dem Meer. Es ist der Geburtsort des georgischen Schriftstellers Alexander Kasbegi (1848-1893). Sein Geburtshaus im Zentrum des Ortes beherbergt das Heimatmuseum, im dem unter anderem Originalmanuskripte seiner Werke und Briefe zu sehen sind. Daneben gibt es in Ausstellungen Auskunft über Geschichte, Alltagskultur und Brauchtum der Einwohner von Chewi. Zu den wertvollsten Exponaten gehören Teile eines antiken Schatzes, der 1877 auf dem Gelände der Ortschaft gefunden wurde.

Nordwestlich des Ortes überragt der Kasbek die Szenerie. Er ist ein imposanter, vergletscherter Riese, an dessen Wand der griechischen Sage zufolge einst Prometheus büßen musste, weil er den Menschen das Feuer gebracht hatte. Der Kasbek ist nicht der höchste Berg des Kaukasus, aber einer der fotogensten und beliebt bei Alpinisten aus aller Welt.

Noch höher in den Bergen, in 3675 Meter Höhe auf dem Gergeti-Gletscher befindet sich der Zugang zu einer Höhle. Alte georgische Quellen erwähnen sie als Höhle von Betlemi.

Dariali-Schlucht

Hinter Kasbegi folgt die Heerstraße dem Tergi in die kahle, beklemmende und sagenumwobene Dariali-Schlucht. Dort wurde eine Festung gebaut, deren Überreste bis heute erhalten sind. Ihr ursprüngliches Ansehen hatte sie bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bewahrt, wurde dann aber beim Ausbau der Heerstraße beschädigt.

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