Georgische Geschichte

Das 21. Jahrhundert in Georgien

Nach den Unruhen zu Beginn der 1990er Jahre beruhigte sich die Lage in Georgien für ein paar Jahre.

Die Ära des früheren sowjetischen Außenministers Eduard Schewardnadse war geprägt durch politische Unbeweglichkeit, Korruption und Armut. Typisch für diese Zeit waren die Ausfälle von Wasser- und Stromversorgung.

Im November 2003 stürmte Michail Saakaschwili nach einer gefälschten Wahl das Parlament. Nach dieser "Rosenrevolution" folgten 8 Jahre, in denen Saakaschwili die Korruption auf andere Personen verlagerte. Nach demokratischen Anfängen errichtete Saakaschwili einen Polizeistaat und ließ rund 60.000 Menschen inhaftieren. Am 7. November ließ Saakaschwili eine friedliche Demonstration in Tbilisi mit Gewalt niederschlagen. Am 8. August 2008 begann Saakaschwiil einen Krieg mit Russland, der zur russischen Besetzung der Teilrepubliken Abchasien und Südossetien führten. Am 26. Mai 2011 ließ Saakaschwili eine Demonstration in Tbilisi niederschlagen, dabei gab es 22 Tote.

Im Oktober 2012 erfolgte erstmals in der Geschichte Georgiens ein friedlicher Machtwechsel, der die Partei Georgischer Traum von Bidsina Iwanischwili an die Macht brachte.

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Visafreiheit für Georgien

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Ende Januar 2017 hat das EU-Parlament dem Wegfall des Visa-Zwangs für georgische Staatsbürger zugestimmt.

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