Länderkunde Georgien

Gebirge und landschaftliche Gliederung

Der Kazbegi im Großen Kaukasus
Der Kazbegi im Großen Kaukasus

Neben des beiden Meeren bilden zwei Gebirge die natürliche Grenze Georgiens. Der Große Kaukasus im Norden erreicht Höhen von über 3000 Metern, höchster Gipfel ist der Kasbek mit 5047 Metern. Dieser Teil des Kaukasus erstreckt sich in Ost-West-Ausdehnung über eine Länge von 1100 km und erreicht in Süd-West-Richtung eine Breite von 180 km. Seine Gipfel sind auch im Sommer von Schnee bedeckt. Im Süden bildet der Kleine Kaukasus die Grenze Georgiens. Dieser Gebirgszug ist niedriger als der Große Kaukasus und Ergebnis einer bedeutend älteren Gebirgsfaltung. Näheres dazu finden sie in der Geologie Georgiens.

Das hohe Gebirge bedeutet für die Landbrücke einen klimatischen Gunstfaktor, denn es schirmt das Land klimatisch nach Norden hin ab. Daher können die Winterstürme nicht weit in den Süden vordringen, wie es z. B. bei den Blizzards in den USA der Fall ist. Auch die sibirische Kälte wird vom Großen Kaukasus abgeschirmt. Dies hat entsprechend positive Folgen für die georgische Landwirtschaft. Als natürliche Grenze bildet der große Kaukasus heute die Grenze zu Rußland, der Kleine Kaukasus zur Türkei und zum Iran.

Ein weiteres System von Gebirgszügen unterteilt Georgien in einen westlichen und einen östlichen Teil. Das Suramo- und das Adscharo-Imeretische Gebirge verbinden die beiden Züge des Kaukasus in nordsüdlicher Richtung und bilden die Wasserscheide zwischen Schwarzem Meer nach Westen und Kaspischem Meer nach Osten hin.

Neben den Gebirgen ist ein Drittel der Fläche Georgiens von Hügeln bedeckt. Nur rund 13 der Fläche des Landes sind Ebenen. Dieses Fläche teilen sich neben Flußniederungen und Gebirgstälern einige Hochplateaus. Rund 20% des Landes liegen über 2000 Metern, die durchschnittliche Höhe über dem Meer liegt bei 1230 Metern. In Westgeorgien ist die Flußniederung des Kolchis mit einer Länge von etwa 100 km die einzige bedeutende Tiefebene. Dagegen sind Tiefebenen des Unteren und Inneren Kartli von größerer Fläche, ebenso das Kachetische und Alsaner Hochplateau. Diese laufen in der Bergsteppe von Schirak aus, die nach Osten hin vom Mingetschaurischen Stausee begrenzt wird, der die Grenze zu Aserbaidschan bildet.

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