Kulturerbe in Georgien

Dawit-Garedsha

Dawit-Garedsha ist der östliche Vorposten des historischen Christentums. Hinter dem Namen verbergen sich 13 in den Hügeln verborgene Klöster. Die Ursprünge des Klosterkomplexes gehen auf einen der 13 Syrischen Väter namens Dawit zurück. Er zog von Tbilissi in eine der natürlichen Höhlen an den Hängen der Garedsha-Hügel zurück. Seine wachsende Schar von den Schülern grub weitere Höhlen in den weichen Sandstein, so daß mit den Jahrzehnten weitere Klöster entstanden. Im 10. Jahrhundert von den Seldschuken zerstört, erlebten die Klöster mit der Regenschaft Dawit des Erbauers und seiner Nachfolger die Zeit ihrer großen Blüte. Die Zahl der Mönche stieg auf mehrere hundert und neben den wiedererrichteten entstanden neue Klöster. Dawit-Garedsha wurde neben den Akademien von Gelati und Ikalto zum wichtigsten kulturellen Zentrum Ostgeorgiens. Das blieb nur bis zur Invasion der Mongolen, die ebenso wie Timur-Leng und später auch Perser und Türken die Höhlen zerstörten und die Mönche entweder vertrieben oder ermordeten. Seinen Reiz hat aber Dawit-Garedsha nie verloren. Immer wieder ließen hier die Mönche nieder. Heute ist es einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes.

David-Garedshi

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