Sagen und Mythen in Georgien

Der Kampf gegen die Türken

Königin Tamar war eine große Herrscherin. Sie regierte in Georgien im 12. Jahrhundert. Die Türken drangen ins Land ein und eroberten es. Der Fürst Dadiani riet der Königin, sich an Swanetien zu wenden und sie zur Hilfe zu holen. Dadiani sandte einen Brief an die Swanen. Sie machten sich kampfbereit. Jeder Swane nahm einen Sack Erbsen mit. Sie schlugen am Techuri ihr Lager auf, gegenüber dem Lager der Türken. In der Nacht streuten sie die Erbsen auf das steinige Ufer des Flusses.

Am nächsten Morgen hielt der Türkenherrscher Ausschau nach den Swanen. Er sah, daß die Krieger am Morgen aufstanden. Sie gingen an das Ufer und lasen die Erbsen auf, um sie zu essen. Da sprach der Türkenherrscher: "Laßt uns umkehren, sonst bekommen wir es mit den Swanen zu tun. Sie essen Steine, und was werden sie erst mit uns machen, sie werden uns alle umbringen."

Das Türkenheer kehrte um und wich bis über den Tschorochi zurück.

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