Sagen und Mythen in Georgien

Der Name der Metechi-Kirche

Als Wachtang Gorgassali noch klein war, fiel der Ossete Baqatar in Kartli ein, entführte Wachtangs Schwester und machte sie zu seiner Geliebten. Diese Geschichte verheimlichte die Mutter Wachtang lange Zeit. Doch einmal brachte der Zufall alles ans Licht. Wachtang war mit seinen Altersgenossen zusammen. Aus irgendwelchen Gründen gab er einem von ihnen Ohrfeige. Zornig sprach der Geschlagene zu ihm: "Was haust du hier um dich. Wenn du ein Kerl bist, dann geh und befreie deine Schwester aus der Hand des Osseten Baqatar, der deine Schwester als Geliebte hält."

Diese Worte kränkten Wachtang so sehr, daß er sofort nach Hause lief, zu seiner Mutter ging und von ihr verlangte er, ihm die Wahrheit zu sagen. Erst weigerte sich die Mutter, aber der Sohn ließ sie nicht in Ruhe und so erzählte sie ihm die Geschichte. Dann fügte sie hinzu: Diese Geschichte habe ich bis jetzt von dir geheimgehalten. Ich sehe, daß du erwachsen geworden bist, und du weißt, wie du deiner Schwester und Kartli helfen kannst.

Wachtang fing an, Vorbereitungen zum Kampf zu treffen. Er sammelte die Truppen und sandte heimlich einen Brief an seine Schwester. Die Schwester schrieb ihm die Antwort, daß man Baqatar nur töten kann, wenn man ihn in die Achselhöhle trifft, denn er sei ständig in Rüstung.

Wachtang sandte einen Mann zum ossetinischen König und forderte ihn zum Kampf. Baqatar rief die Osseten zusammen und zog gegen Wachtang Gorgassali. Wachtang stand dort, wo heute die Metechi-Kirche steht. Baqatar stellte sich am anderen Ufer des Mtkwari auf. Wachtang forderte ihn zum Kampf. Baqatar ließ ihn schwören, er werde mit dem Pfeil auf ihn nicht schießen, bevor er nicht aus dem Wasser komme. Dann trieb er sein Pferd in den Fluß. Wachtang ließ ihn nicht aus den Augen. Als er seine Achselhöhle offen sah, zielte er und schoß so geschickt auf ihn, daß Baqatar vom Pferd fiel und ihn die Wellen des Flusses mitrissen. Die Truppen von den Osseten flohen. Wachtang drang in Ossetien ein und befreite seine Schwester.

Aus Reue über den Bruch des Schwures ließ Wachtang fünf Kirchen bauen. Eine davon war die Metechi-Kirche. Die Leute sagen, sie erhielt diesen Namen, weil Wachtang gesagt habe: Ak me wteche pizi: Hier habe ich den Eid gebrochen.

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