Sagen und Mythen in Georgien

Die heilige Nino

Als ihre eigentliche Missionarin betrachten die Georgier die Syrerin Nino, die aus römischer Gefangenschaft geflohen und zu Fuß nach Iberien gelangt war, wo sie sich in der damaligen Hauptstadt Mzcheta niederließ. Sie war der Heilkunde mächtig, und um ihr Wirken als Heilerin begannen sich schnell Legenden zu ranken, die bald ans Ohr der kranken Gattin von König Mirian, Nana, gelangten. Heimlich ließ sie Nino zu sich rufen und nahm das Wunder ihrer Heilung zusammen mit dem Christentum an.

Doch dann geschah ein weiteres Wunder. Mirian hatte sich mit seinem Gefolge auf die Jagd begeben. Plötzlich wurde es dunkel, so finster, daß der König vom Weg abkam und sich verirrte. Alle Gebete halfen so lange nichts, bis er den Gott Ninos rief, woraufhin seine Begleiter ihn fanden. Aus Dankbarkeit und Ehrfurcht vor dem mächtigen Gott ließ er im Jahre 337 das Christentum zur Staatsreligion erklären und bat Kaiser Konstantin I. um die Entsendung von Missionaren.

Nino ging in die andere Gegend Georgiens, nämlich nach Kacheti und setzte ihre Aposteltätigkeit fort. Sie dankte dem Gott, daß er ihr geholfen hat, das georgische Volk zu bekehren. Sie starb in Kachetien. An dem Ort, wo sie gestorben ist, ließ König Mirian eine Kirche bauen. Später wurde dort die Eparchie Bodbe gegründet, die noch heute besteht. Das Grab der heiligen Nino befindet sich in diesem Kloster.

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