Reise und Tourismus in Georgien

Medizinische Hinweise

Vorgeschriebene Impfungen gibt es nicht. Auch die Vorlage von ärztlichen Attesten (z.B. HIV-Negativbescheinigung) wird nicht verlangt. Vor einer Reise nach Georgien sollte aber erforderlichenfalls der Impfschutz gegen Diphterie, Polio und Tetanus aufgefrischt werden. Als weitere Schutzimpfung wird die Hepatitis-A- und B-Impfung empfohlen. Bei Trekking-Reisen oder Daueraufenthalten sollte auch Impfschutz gegen Tollwut erwogen werden. Ständig benötigte Medikamente und die übliche Reiseapotheke (Schmerz-, Durchfall-, Erkältungsmittel, Salben gegen Insektenstiche etc.) sollten mitgebracht werden. Im Sommer besteht aufgrund der höheren Temperaturen und der mit mehr Öl als in Deutschland zubereiteten Speisen ein leicht erhöhtes Risiko von Durchfallerkrankungen. Wegen der zunehmenden Häufigkeit von Tuberkuloseerkrankungen in Georgien kann ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für Reisende nicht ausgeschlossen werden. Sonstige besondere Erkrankungsrisiken sind nicht bekannt. Empfehlungen hinsichtlich zu meidender Speisen bestehen nicht.

Fast jeder Tourist aus Deutschland hat bei einem Aufenthalt in Georgien mit Verdauungssbeschwerden zu kämpfen. Kohletabletten oder ähnliche Medikamente sind also zu empfehlen. Beim akuten Anfällen beschleunigter Verdauung ist Tschtscha (Tresterbrand, georgische Version des Grappa) mit Salz zu empfehlen. Schmeckt zusammen grausam, die Wirkung ist durchschlagend.

Leichte Erkrankungen können in Georgien behandelt werden. Im Sheraton Hotel befindet sich ein nach westlichen Standards ausgebildeter Arzt in Bereitschaft. Erforderlichenfalls kann ferner auf die private Gemeinschaftspraxis Curatio mit überwiegend englischsprachigem Personal (Tel.: 96 86 79, in Notfällen 901 oder 901 111) oder den britischen Arzt Dr. David Cook (Tel.: 25 19 48) zurückgegriffen werden. Ein weiterer qualifizierter Rettungsdienst mit englischsprachigem Personal ist unter der Nummer 009 zu erreichen. Operative Eingriffe und komplizierte Zahnbehandlungen sollten besser in Deutschland durchgeführt werden, da die Ausstattung der meisten georgischen Krankenhäuser mit Geräten, Verbrauchsgütern und Medikamenten unzureichend ist. Mitgliedschaft in Flugrettungsvereinigungen ist zu empfehlen.

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Visafreiheit für Georgien

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Ende Januar 2017 hat das EU-Parlament dem Wegfall des Visa-Zwangs für georgische Staatsbürger zugestimmt.

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