Städte und Regionen in Georgien

Adscharien

Im Westen bildet das Schwarze Meer die natürliche Grenze Georgiens. Hier suchten alljährlich Millionen Menschen Erholung in den berühmten Bädern, schon zur Zeit der Zaren und später in der Sowjetzeit. Heute ist Sotschi Ausland, die abchasischen Kurorte Sochumi, Gagra und Pizunda für Touristen aufgrund des Konfliktes um die autonome Republik unzugänglich. Den Georgiern und ihren Gästen bleiben deshalb nur die Strände von Atschara, nördlich und südlich von Batumi. Atschara erstreckt sich auf einem Territorium von 3000 Quadratkilometern entlang der Schwarzmeerküste bis ins Landesinnere, das nur wenige Kilometer hinter der Küste des Kleinen Kaukasus beginnt. Dort gibt es subtropisches Klima und man kann gut Zitrusfrüchte anbauen.

Die früheren Griechen nannten das Schwarze Meer "Pontos Axinos" - "ungastliches Meer", vielleicht deshalb, weil sie zunächst bei der Siedlung kein Glück hatten. Die Wurzeln der atscharischen Autonomie reichen bis in das 16. Jh. zurück, als es von den Türken besetzt und von diesen bis zum Russisch-Türkischen Krieg behauptet wurde. Natürlich hinterließen die türkischen Herren ihre Spuren in der Region. Sie islamisierten die Bevölkerung, so daß man unter den Georgiern in dieser Provinz mehr Mohammedaner als Christen findet.

Mit dem Anschluß an die Sowjetunion erhielt die Region den Status einer autonomen Republik. Dies geschah, obwohl die Atscharen genauso Georgier sind, wie Imeretiner oder Kachetiner.

Batumi

Die Hauptstadt von Atschara ist Batumi. Sie entstand, als die Russen die Provinz von den Türken befreit hatten. Damit ist Batumi die jüngste der georgischen Städte.

Unter den Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das Meeresmuseum "Aquarium" das bekannteste. Dort gibt es über 100 Arten von Seefischen und anderen Meeresbewohnern. Eine Attraktion ist das Delphinarium, in dem dressierte Alphine, die größte Delphinart des Schwarzen Meers, vorgeführt werden.

Das landeskundlich-geschichtliche Museum in Batumi besitzt eine in ihrer Art einmalige Bronzekrone aus einem kolchischen Schatz. Weitere Glanzstücke sind antike Vasen, Gold- und Silberschmuck, Münzen sowie das Modell eines kolchischen Schiffes.

Ein weiteres sehenswertes Ausflugsziel ist der Botanische Garten. Der 120 Hektar große Garten gliedert sich in acht geographische und landschaftliche Zonen mit insgesamt 5000 Arten und Sorten.

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Am 27. Februar 2017 hat der Ministerrat der Europäischen Kommission die Visafreiheit für georgische Staatsbürger verabschiedet. Diese soll am 28. März 2017 in Kraft treten.

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