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Georgische Kultur

Die georgische Sprache

"Silberne Stirn der Erde", aber auch "Berg der Sprache" wurde der Kaukasus im Altertum genannt. In Kaukasien sind allein fast vierzig Sprachen beheimatet. Diese Sprachen verteilen sich auf drei große Sprachfamilien, die kartwelische, die abchasisch-adygeische und dagestanische.

Natürlich wurde auch die Frage gestellt, mit welchen Sprachen die georgische Sprache und die Familie der Kartwelischen Sprachen verwandt seien. Die georgische wurde mit unzähligen Sprachen verglichen, es gab kaum eine Hypothese, die nicht aufgestellt wurde. Und mit Sicherheit ergab sich, dass die georgische Sprache weder mit dem indogermanischen noch mit dem Semitischen und Altaiischen verwandt ist.

Sollten die Kartwelischen Sprachen, zu denen die georgische gehört, mit keiner anderen Sprache verwandt sein? Die gleiche Frage stellen sich die Wissenschaftler auch bei der baskischen Sprache, die völlig isoliert in der Umgebung indogermanischer Sprachen existiert. Georgisch und Baskisch haben manche gemeinsame Züge. Sind sie verwandte Sprachen?

In georgischer Sprache liegt eine reiche Literatur vor. Die Geschichte der georgischen Literatursprache lässt sich anderthalb Jahrtausende zurückverfolgen. Aus zwei verschiedenen Schriftarten entwickelte sich die heute gebräuchliche Mchedruli-Schrift, die keine Unterschiede zwischen Groß- und Kleinbuchstaben kennt. Die Schrift genügt den Anforderungen der Moderne weit besser, als viele anderen Schriften: Phoneme und Buchstaben entsprechen sich eindeutig, d.h., jedem Phonem entspricht ein Buchstabe des Alphabets. Die georgische Literatur ist in Europa zu Unrecht so wenig bekannt. Sie zählt zu den größten, reichsten und entwickeltsten Literaturen der Welt und ist tief im georgischen Volk verwurzelt. In ihrem Alter übertrifft die georgische Literatur die meisten europäischen Literaturen.

Tausendfünfhundert Jahre beträgt das Alter des frühesten georgischen Literaturdenkmals, das erhalten geblieben ist. Wie alt ist aber die georgische Literatur wirklich? Die Überlieferung berichtet, dass die georgische Schrift im 3. Jh. v. Chr. eingeführt wurde. Vieles deutet darauf hin, dass es lange vor der Annahme des Christentums in Georgien eine vorchristliche Literatur gegeben hat, die älter als zweitausend Jahre alt ist.

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