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Georgien: Land und Leute

Länderkunde

Georgien nimmt eine Fläche von rund 70.000 km² ein. Dies entspricht der Größe eines Deutschen Bundeslandes wie Bayern. Geographisch kann man Georgien als eine Landbrücke zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer bezeichnen, was auch die wichtige strategische Bedeutung des Landes hervorhebt. Zu dieser Landbrücke gehören zudem noch Aserbaidschan und Armenien.

Die geograpische Breite Georgiens liegt zwischen dem 40. und dem 45. Breitengrad. Dies entspricht etwa der Breite von Mittelitalien. Tiflis liegt etwa auf der Breitenlage von Rom, etwas nördlicher als Madrid. Die östliche Lage, die etwa der der Türkei und das Iran entspricht, bringt einen Zeitunterschied von 3 Stunden gegenüber der Mitteleuropäischen Standardzeit mit sich.

Gebirge und landschaftliche Gliederung

Neben des beiden Meeren bilden zwei Gebirge die natürliche Grenze Georgiens. Der Große Kaukasus im Norden erreicht Höhen von über 3000 Metern, höchster Gipfel ist der Kasbek mit 5047 Metern. Dieser Teil des Kaukasus erstreckt sich in Ost-West-Ausdehnung über eine Länge von 1100 km und erreicht in Süd-West-Richtung eine Breite von 180 km. Seine Gipfel sind auch im Sommer von Schnee bedeckt. Im Süden bildet der Kleine Kaukasus die Grenze Georgiens. Dieser Gebirgszug ist niedriger als der Große Kaukasus und Ergebnis einer bedeutend älteren Gebirgsfaltung. Näheres dazu finden sie in der Geologie Georgiens.

Das hohe Gebirge bedeutet für die Landbrücke einen klimatischen Gunstfaktor, denn es schirmt das Land klimatisch nach Norden hin ab. Daher können die Winterstürme nicht weit in den Süden vordringen, wie es z. B. bei den Blizzards in den USA der Fall ist. Auch die sibirische Kälte wird vom Großen Kaukasus abgeschirmt. Dies hat entsprechend positive Folgen für die georgische Landwirtschaft. Als natürliche Grenze bildet der große Kaukasus heute die Grenze zu Rußland, der Kleine Kaukasus zur Türkei und zum Iran.

Ein weiteres System von Gebirgszügen unterteilt Georgien in einen westlichen und einen östlichen Teil. Das Suramo- und das Adscharo-Imeretische Gebirge verbinden die beiden Züge des Kaukasus in nordsüdlicher Richtung und bilden die Wasserscheide zwischen Schwarzem Meer nach Westen und Kaspischem Meer nach Osten hin.

Neben den Gebirgen ist ein Drittel der Fläche Georgiens von Hügeln bedeckt. Nur rund 13 der Fläche des Landes sind Ebenen. Dieses Fläche teilen sich neben Flußniederungen und Gebirgstälern einige Hochplateaus. Rund 20% des Landes liegen über 2000 Metern, die durchschnittliche Höhe über dem Meer liegt bei 1230 Metern. In Westgeorgien ist die Flußniederung des Kolchis mit einer Länge von etwa 100 km die einzige bedeutende Tiefebene. Dagegen sind Tiefebenen des Unteren und Inneren Kartli von größerer Fläche, ebenso das Kachetische und Alsaner Hochplateau. Diese laufen in der Bergsteppe von Schirak aus, die nach Osten hin vom Mingetschaurischen Stausee begrenzt wird, der die Grenze zu Aserbaidschan bildet.

Flüsse

Durch den gebirgigen Charakter des Landes sind die Flüsse Georgiens meist recht kurz. Die meisten der rund 2000 Quellen liegen im Großen Kaukasus. Sie sind selten länger als ein paar Dutzend Kilometer, bevor sie sind mit anderen Flüssen vereinigen oder in einen Bergsee münden. Ausnahmen bilden die Mtkwari, in der Sowjetzeit Kura genannt, mit 1507 km Länge. Weitere bedeutende Flüsse sind der Rioni mit 227 km, der Alasani mit 351 km und der Enguri mit 213 km Länge.

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