Region Swaneti in Nordgeorgien

Unteres und oberes Swaneti sind zwei von unzugänglichen Bergketten getrennte Verwaltungsbezirke. In beiden leben die Swanen, ein kriegerisches und stolzes Bergvolk mit langen Traditionen. In ihrer gesamten Geschichte bis zum 20. Jahrhundert haben sie sich nie einer fremden Macht unterworfen. Alle Angelegenheiten wurden von den Ältestenräten entschieden und in den bedeutenden Fragen hatten auch Frauen Stimmrecht. Die größten Feinde der Swanen waren die nordkaukasischen Stämme, die ständig die Dörfer überfielen und plünderten. Das machte sie zu den guten Kriegern. Die Swanen lieben ihre Berge, sind meist hervorragende Reiter, Jäger, Alpinisten und Bergführer.

Das Verwaltungszentrum des Unteren Swanetien ist Lentechi, auf einer Höhe von 950 Meter über dem Meeresspiegel gelegen.

Die beste Zeit; in Swaneti Urlaub zu machen, ist der Sommer. In den klaren Gebirgsbächen kann man Forellen angeln. In und um Lentechi gibt es zahlreiche Mineralquellen, deren Wasser gegen alle Leiden wirksam ist. Die Winter sind kalt und schneereich. In manchen Jahren ist selbst Lentechi von Außenwelt abgeschnitten.

Uschguli

Uschguli ist ein bedeutender Ort in Oberen Swaneti, gelegen in 2200 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Von September bis Mai liegt hier Schnee und Eis. Charakteristisch für diesen Ort sind Wehrtürme, die aus drei bis vier Stockwerken bestehen und 20-25 Meter hoch sind. In einem dieser Türme befindet sich ein Museum mit wertvollen Ikonen und silberbeschlagenen Kreuzen. Von Uschguli aus gelangt man nach Mestia, ins Zentrum des Oberen Swaneti.

Neben den Wehrtürmern, die der architektonische Stolz der Swanen sind und über fast ein Jahrtausend ihre typische Form bewahrt haben, bieten auch die zwischen dem 9. und 14. Jh. entstandenen Kirchen einen tiefen Blick in die Seele der Swanen. Bemerkenswert sind Ikonenmalerei und Goldschmiedekunst. Die umfangreichste Sammlung befindet sich im Museum von Mestia. Ein weiteres Museum ist das vom berühmten Bergsteiger Micheil Chergiani.

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