Nebel über Bodbe: georgisches Kloster am Grab der Heiligen Nino

Auf unserer Tour durch die kulturellen Spuren Georgiens fahren wir weiter nach Bodbe. Dort ist ein weiteres Nonnenkloster. Oft sind die Anlagen rund um die Sakralbauten nicht sehr gepflegt, die Gräber der Geistlichen versinken im Gras. Bodbe macht hier eine Ausnahme. Die Anlage macht einen sehr gepflegten Eindruck, offensichtlich stecken die Nonnen sehr viel Zeit und Arbeit in die Pflanzenpflege. Blumenbeete und Wege sehen frisch bearbeitet aus. Über die Mauer hinweg hat man sicherlich einen grandiosen Ausblick, heute aber hängen die Wolken tief und nach rund 100 Metern ist Schluß mit der Aussicht.

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Informationen zu Bodbe

Auf Grab der Hl. Nino angelegt. Zentrum des Bistums Kacheti, viele literarische Arbeiten. War oft Ziel von Besuchen kachetinischer Könige, mehrfach restauriert.

Von der unteren Gartenanlage gelangt man über eine Marmortreppe im Glockenturm zum Wohntrakt des Klosters. Hier grüßt eine serpentinenartig gebaute Gartenanlage, in der man auch subtropisch wirkenden Pflanzen bestaunen kann.

Nach all den kulturellen Schätzen setzen wir uns ins Auto und fahren zu guten Bekannten von uns, bei denen es eine georgische Tafel gibt. Und am Nachmittag, wenn wir nach dem Weingenuß wieder nach Tiflis rollen, stört auch das miese Wetter nicht mehr. Auch nicht, wenn ich die Bilder der Menschen am Wannsee sehe, die sich fleißig in der sengenden Sonne gegrillt haben.