Alte georgische Hauptstadt Mzcheta und Kloster Schiomgwime

Eines der ersten Ziele, die wir im Jahr 2001 in Georgien besucht haben, ist das Kloster Schiomgwime. Seinerzeit war die Straße zum Kloster eine absolute Quälerei. Nun ist sie neu asphaltiert und problemlos zu befahren. Zudem gibt es Parkmöglichkeiten unterhalb des Klosters.

Das Kloster selbst ist ebenfalls in den vergangenen Jahren renoviert worden und wird weiter ausgebaut. Man kann einen Rundgang um die Gebäude des Klosters machen. Das Grab des Schio ist zum Teil zugänglich, zum Zeitpunkt unseres Besuches wurde gerade an dem darüber errichteten Gebäude gearbeitet.

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Die Kirche ist auch dann zugänglich, wenn Mann kurze Hosen trägt. Am Eingang der Kirche gibt es Kopftücher für die Besucherinnen und für Männer mit blanken Beinen Schürzen, die diese bedecken. Meiner persönlichen Meinung nach ein guter Kompromiss, bei dem man den Respekt vor der Kirche wahren kann und sich trotzdem nicht bei brüllend heißem Wetter eine lange Hose anziehen muss.

Einen Besuch ist das Kloster allemal wert. Man muss sich das Kloster erlaufen, denn es liegt ja an einem Hang. Mit jeder Biegung des Weges ergeben sich neue Aussichten auf die Gebäude.

Das Dshwari-Kloster (Kreuzkloster)

Das Dshwari-Kloster oberhalb von Tbilissi gehört zum Pflichtprogramm jedes Touristen, der Georgien besucht. Wer schon einmal die Autobahn nördlich aus Tbilissi heraus gefahren ist, der hat dieses Kloster auf einem Bergsporn oberhalb der früheren Hauptstadt Tbilissi gesehen. Dieses Mal fahren wir einen anderen Weg hoch als den direkt von der Autobahn.

Wie auch andere Kirchen in Georgien ist das Dshwari-Kloster (Kreuz-Kloster) in den letzten Jahren renoviert worden. Natürlich sind die Arbeiten auch hier nicht abgeschlossen, Baumaterialien finden sich an einigen Stellen des Klosters. Die Verschalung einer Seite, die ich im September 2009 noch aufgenommen hatte, ist mittlerweile entfernt worden.

Vom Kloster aus hat man einen exzellenten Blick auf den Zusammenfluss von Mtkwari und Aragwi. Als wir oben standen, reichte der Blick weit ins Tal des Mtkwari hinein. Unten sind die neue Polizeiwache und die Weinkammer in Mzcheta zu sehen. Beide Bauten sind in den vergangenen Jahren neu entstanden. 

Die frühere georgische Hauptstadt Mzcheta

Die frühere georgische Hauptstadt Mzcheta hat sich in den vergangenen Jahren herausgeputzt. Die Innenstadt ist zu einem Anziehungspunkt für Touristen geworden. Es gibt reichhaltige Möglichkeiten, Souvenirs zu erwerben oder georgischen Wein zu verkosten. Auch verhungern muss hier niemand, solange er Geld hat.

Beim letzten Besuch 2013 waren wir in der Mittagszeit in Mzcheta. Dieses Jahr brach der Abend über der Stadt an. Teile der Mauer des Klosters sind illuminiert. Die Temperaturen werden endlich erträglich. Und über der Stadt ist das Dshwari-Kloster in Licht getaucht.

Weitere Informationen

Unsere Bildergalerie Mzcheta zeigt Ihnen Eindrücke aus der früheren georgischen Hauptstadt

In dieser Bildergalerie Schiomgwime finden Sie Fotos des Klosters

In unserer Rubrik Kulturerbe haben wir weitere Informationen zum Kloster Schiomgwime

Dieser Reisebericht von 2001 zeigt die beschwerliche Fahrt nach Schiomgwime.

In diesem Reisebericht 2002 schildern wir Mzcheta im Jahr 2002

Übersicht aller Reiseberichte 2015

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