Georgische Höhlenstadt Uplisziche: Kulturerbe in Georgien

Die Höhlenstadt Uplisziche liegt 12 Kilometer von Gori am nördlichen Ufer von Mtkwari. Sie sind nicht die einzige Anlage dieser Art in Georgien, unterscheidet sich aber deutlich von Wardsia und Dawit - Garedsha. Ihr Alter wird auf dreitausend Jahre geschätzt. Die Bewohner ernährten sich überwiegend vom Handel. Die letzten verließen Uplisziche im 18. Jahrhundert. Seitdem ist die Höhlenstadt die stumme Zeugin der Vergangenheit und dennoch eine der merkwürdigsten Schöpfungen der Georgier.

In der Unterstadt, der südöstlichen Zone befand sich das Handwerk- und Handelsviertel, von dem aus ein steiler Aufgang ins zentrale Wohnviertel führte. In dessen oberen Bereich lagen die Kirchen und der Palastbezirk.

Ursprünglich war der Raum, der "Saal der Tamar" heißt, durch zwei Pfeiler in zwei Schiffe geteilt. In den Stein getriebene Nachbildungen von Holzbalken zieren die Decke. Die bogenförmigen Öffnungen in den Seiten wänden führen zu den Nebenräumen, die als Vorratskammern und Schlafkammer dienten. In den Standarträumen bestanden aus einem einfachen Zentralraum mit einer Feuerstelle, wo es gekocht wurde und wo sich die Familien aufhielten. Die Vorräte lagerten in den Nischen.

Ein Reisebericht zu Uplisziche findet sich hier.