Imereti und Kolchis: Georgische Provinz in Westgeorgien

Die Provinz Imereti ist eine der fünf Westgeorgiens. Hier führt die S1, die von Tbilissi bis zum Schwarzen Meer führt, durch einen Tunnel und verbindet beide Teile. Sie senkt sich in zahlreichen Kurven, über Dutzende Brücken, entlang der Rikotula- und Dsirulatales hinab zur Kolchischen Ebene.

Die Kolchische Tiefebene erstreckt sich halbbogenförmig bis zur Küste des Schwarzen Meeres. Sie wird flankiert von den Höhenzügen des Surami/Meßchetischen Gebirges. Das Klima in dieser Region ist subtropisch, mit warmen, mitunter auch heißen Sommern, milden Wintern und häufig fallenden Niederschlägen.

In der Vergangenheit waren die Flußniederungen der Kolchischen Tiefebene von Urwald und Sümpfen bedeckt. Daraus wurde in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Agrarlandschaft, als der Rioni und seine Nebenflüsse eingedeicht und die Sümpfe trockengelegt wurden.Hier gedeihen Zitrusfrüchte, Feigen, Walnüsse, Granatäpfel, Aprikosen, Wildpflaumen, Mais, Wein und Tee. Wichtig ist ebenfalls der Weinanbau, der hier ebenerdig in großen Plantagen erfolgen kann und der einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt.